Lepanto Verlag Katholischer Verlag für Theologie und Philosophie
„Nicht nur Blätter, sondern Früchte“

„Nicht nur Blätter, sondern Früchte“

„Die Tagespost“ porträtiert den Lepanto-Verlag und dessen Gründer, Hans-Ulrich Kopp

In ihrer Ausgabe vom 25. April 2019 bringt die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ ein ausführliches Porträt unseres Verlages (S. 22, „Medien“). Dabei kommt der Gründer des Lepanto-Verlags, Hans-Ulrich Kopp, selbst ausführlich zu Wort. Kopp, im „Brotberuf“ Straßenbau-Unternehmer, schildert die abenteuerlichen Anfangsjahre, als der Verlag in Bonn ein Büro und das Bücherlager unterhielt: „in einer klosterzellengleichen Kammer“, die eines Tages sogar vom Rheinhochwasser überflutet wurde. Die Schritte zur Verfestigung und Professionalisierung der verlegerischen Arbeit waren mühsam und blieben nicht ohne Rückschläge.

Aber im Anliegen blieb sich das Projekt stets treu: „Ziel der Gründung sei es gewesen, ,Bücher aus gutem Geist zu verlegen. Daher auch das Signet ,Inter folia semper fructus‘: Der Lepanto-Verlag will nicht bloß die Blätter vermehren, sondern die Früchte gewinnen. ,Katholizität (…) empfinden wir als Reichtum und möchten davon etwas weitergeben – ganz im Sinne des biblischen Gleichnisses von den anvertrauten Talenten, die nicht gehortet, sondern für andere gemehrt werden sollen‘, erklärt Kopp.“

Den Anstoß gab die Konversion des gebürtigen Protestanten Kopp unter dem Eindruck des Pontifikats von Benedikt XVI. „Vorher habe er in partikularistischer Auffassung ,die Welt verändern‘ wollen (…), seither versuche er, ,Gottes Geist in der Welt zu erkennen, also das Ganze in’s Auge zu fassen‘.“ Die schönste Erfahrung seines noch jungen Wirkens als Verleger sei naturgemäß gewesen, daß „wir Papst Benedikts Band ,Kirchenlehrer der Neuzeit‘ in deutscher Ausgabe verlegen und ihm persönlich im Apostolischen Palast übergeben durften. Als kleiner katholischer Verlag dann auch ,sein Buch‘ in der legendären ,Studien-Bibliothek Joseph Ratzinger‘ der römischen Görres-Gesellschaft wiederzufinden, macht bei aller Bescheidenheit ein bißchen stolz.“

Der kleine Aktionsradius, mit dem sich der Lepanto-Verlag auf Grund der begrenzten Mittel und Möglichkeiten bescheiden muß, wird aufgewogen durch die engagierte Zusammenarbeit mit interessanten Autoren und das Bemühen, jeder Publikation von verlegerischer Seite eine Aufmerksamkeit zu schenken, die im gegenwärtigen Medienbetrieb längst keine Selbstverständlichkeit mehr darstellt. Das soll auch künftig außergewöhnliche und unkonventionelle Buchprojekte ins Leben rufen. In Zukunft, so Kopp, möchte der Verlag neben den angestammten Betätigungsfeldern Theologie und Philosophie insbesondere in der Sparte „Kultur“ stärkere Akzente setzen. Geplant ist u. a. ein Lepanto-Almanach, der sich als „Jahrbuch für christliche Literatur und abendländisches Denken“ versteht.

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