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Christoph Fackelmann

Christoph Fackelmann

Christoph Fackelmann, Dr. phil., geb. 1970, Studium der Deutschen Philologie, Geschichte und Pädagogik, wirkt als Literaturhistoriker und Germanist in Wien. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze zur deutschen und österreichischen Literaturgeschichte mit Schwerpunkten auf dem Gebiet der Frühen Neuzeit sowie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. 2011–2016 leitete er die „Wiener Sprachblätter“.

Veröffentlichungen:

Monographien: Die Sprachkunst Josef Weinhebers und ihre Leser. Annäherungen an die Werkgestalt in wirkungsgeschichtlicher Perspektive, 2 Bde., Wien-Münster 2005; Vergessene Dichter – verschwundenes Wort. Porträts und Skizzen zur deutschen Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts, Wien 2011 (gemeinsam mit Karl J. Trauner).

Aufsätze (Auswahl): Goethe lebt in Österreich (2007); Ein „Spätling der Gestalter“. Zur Einführung in die historiographisch-kritische Auseinandersetzung mit Josef Weinheber (2009); Simon Rettenpachers Comoedia Germanica „Frauen-Treu […]“, 1682 (2009); Symbolische Territorien – territoriale Evolutionssignaturen. Österreichische Literaturgeschichte bedenken (2011); Annäherungen an Goethe in Melk, Pilsen und Brünn. Thesen zum literarästhetischen „Sonderweg“ Österreichs im 19. Jahrhundert (2011); Der Zahn der Zeit? Vom Vergessenwerden und Verschwundensein in der jüngeren Literaturgeschichte (2011); Dichter im Umkreis der Konservativen Revolution. Gegenstand und Begriff (2014); „Konservativrevolutionäre“ Kunstdiskurse in Franz Spundas Griechenlandliteratur (2015); Alter Glaube – neue Kunst. Vorstudien zur Edition des nichtdramatischen Werks von Wolfgang Schmeltzl (2016).

Als Herausgeber (Auswahl): Simon Rettenpacher: Dramen, 3 Bde., Wien-Münster 2007-08 (in Zusammenarbeit mit Benno Wintersteller OSB, Wiener Neudrucke, Bd. 18-20); Literaturwissenschaftliche Jahresgabe der Josef Weinheber-Gesellschaft, N.F., Wien-Berlin-Münster 2008 ff.; Literatur – Geschichte – Österreich. Probleme, Perspektiven und Bausteine einer österreichischen Literaturgeschichte, Wien-Berlin 2011 (in Zusammenarbeit mit Wynfrid Kriegleder); Franz Spunda (1890-1963). Deutschmährischer Schriftsteller, magischer Dichter, Griechenlandpilger. Studien und Texte, Wien-Münster 2016 (in Zusammenarbeit mit Herbert Zeman, Erträge Böhmisch-Mährischer Forschungen, Bd. 11).

Bücher von Christoph Fackelmann im Lepanto Verlag:

Der gute Ton auf dem Narrenschiff. Sprachkritische Nörgeleien für unverbesserliche Kulturpessimisten