Lepanto Verlag Katholischer Verlag für Theologie und Philosophie

Neuigkeiten

Josef Bordat stellt sein neues Buch vor

In den nächsten Wochen wird unser Autor Josef Bordat sein neues Buch, Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens, bei einigen Anlässen präsentieren. Sie sind herzlich willkommen!

Die Termine der Veranstaltungen im einzelnen:

18. Mai 2019 – Begegnungstag der Fokolarbewegung, St. Joseph, Berlin-Wedding (Willdenowstraße), Beginn: 14:30 Uhr

21. Mai 2019 – Forum Bernhardinum, St. Bernhard, Berlin-Dahlem (Königin-Luise-Straße), Beginn: 19:30 Uhr

30. Mai 2019 – Vortragsabend, St. Peter und Paul, Straelen (NRW), Beginn: 18:00 Uhr

21. Juni 2019 – Gesprächskreis Mittendrin, Herz Jesu, Berlin-Mitte (Fehrbelliner Straße/Schönhauser Allee), Beginn: 20:00 Uhr

Außerdem hat Bordat den Sendern „Helle Welle“ und „Radio Horeb“ Interviews gegeben. Auch mit „Domradio“ ist ein Gespräch geplant. Mit „Kirche in Not“ ist für den 13. Juli die Aufzeichnung des „Buchgesprächs“ verabredet. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

„Nicht nur Blätter, sondern Früchte“

„Die Tagespost“ porträtiert den Lepanto-Verlag und dessen Gründer, Hans-Ulrich Kopp

In ihrer Ausgabe vom 25. April 2019 bringt die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ ein ausführliches Porträt unseres Verlages (S. 22, „Medien“). Dabei kommt der Gründer des Lepanto-Verlags, Hans-Ulrich Kopp, selbst ausführlich zu Wort. Kopp, im „Brotberuf“ Straßenbau-Unternehmer, schildert die abenteuerlichen Anfangsjahre, als der Verlag in Bonn ein Büro und das Bücherlager unterhielt: „in einer klosterzellengleichen Kammer“, die eines Tages sogar vom Rheinhochwasser überflutet wurde. Die Schritte zur Verfestigung und Professionalisierung der verlegerischen Arbeit waren mühsam und blieben nicht ohne Rückschläge.

Aber im Anliegen blieb sich das Projekt stets treu: „Ziel der Gründung sei es gewesen, ,Bücher aus gutem Geist zu verlegen. Daher auch das Signet ,Inter folia semper fructus‘: Der Lepanto-Verlag will nicht bloß die Blätter vermehren, sondern die Früchte gewinnen. ,Katholizität (…) empfinden wir als Reichtum und möchten davon etwas weitergeben – ganz im Sinne des biblischen Gleichnisses von den anvertrauten Talenten, die nicht gehortet, sondern für andere gemehrt werden sollen‘, erklärt Kopp.“

Den Anstoß gab die Konversion des gebürtigen Protestanten Kopp unter dem Eindruck des Pontifikats von Benedikt XVI. „Vorher habe er in partikularistischer Auffassung ,die Welt verändern‘ wollen (…), seither versuche er, ,Gottes Geist in der Welt zu erkennen, also das Ganze in’s Auge zu fassen‘.“ Die schönste Erfahrung seines noch jungen Wirkens als Verleger sei naturgemäß gewesen, daß „wir Papst Benedikts Band ,Kirchenlehrer der Neuzeit‘ in deutscher Ausgabe verlegen und ihm persönlich im Apostolischen Palast übergeben durften. Als kleiner katholischer Verlag dann auch ,sein Buch‘ in der legendären ,Studien-Bibliothek Joseph Ratzinger‘ der römischen Görres-Gesellschaft wiederzufinden, macht bei aller Bescheidenheit ein bißchen stolz.“

Der kleine Aktionsradius, mit dem sich der Lepanto-Verlag auf Grund der begrenzten Mittel und Möglichkeiten bescheiden muß, wird aufgewogen durch die engagierte Zusammenarbeit mit interessanten Autoren und das Bemühen, jeder Publikation von verlegerischer Seite eine Aufmerksamkeit zu schenken, die im gegenwärtigen Medienbetrieb längst keine Selbstverständlichkeit mehr darstellt. Das soll auch künftig außergewöhnliche und unkonventionelle Buchprojekte ins Leben rufen. In Zukunft, so Kopp, möchte der Verlag neben den angestammten Betätigungsfeldern Theologie und Philosophie insbesondere in der Sparte „Kultur“ stärkere Akzente setzen. Geplant ist u. a. ein Lepanto-Almanach, der sich als „Jahrbuch für christliche Literatur und abendländisches Denken“ versteht.

Hier kann man den ganzen Artikel nachlesen und die Tagespost abonnieren und bestellen.

„Ein beachtliches Buch zu Fragen von verfassungsrechtlicher Religionsethik“

Ein Blick auf das Presseecho zu Josef Bordats neuem Buch, „Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens“: Wir freuen uns über die ersten Besprechungen. Sie fallen sehr zustimmend aus und unterstreichen den besonderen Zugang zum Thema, der Bordats Beitrag zur Grundgesetz-Debatte mutig und anregend aus dem Mainstream heraushebt. So betont Cornelia Klaebe in der Wochenzeitung „Tag des Herrn“ (Nr. 15, 2019, S. 16):

„Zum Jubiläum hat der Berliner katholische Philosoph und Journalist Josef Bordat sich mit dem ‚Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens‘ auseinandergesetzt und ein beachtliches Buch zu Fragen von verfassungsrechtlicher Religionsethik geschrieben. Er beweist in seiner Auseinandersetzung unter anderem mit dem Gottesbezug der Präambel, dem Verhältnis von Kirche und Staat oder der Religionsfreiheit, dass das Grundgesetz nicht den Juristen vorbehalten ist“.

Ebenso loben die Rezensionen die Urteilskraft des Autors, der sich keinen Stereotypen unterwirft und stattdessen auf eine ruhige und umsichtige Abwägung setzt, aber auch auf klare ethische Fundamente baut. Josef Gottschlich vom Institut für Religionspädagogik in Freiburg schreibt:

„Resümierend sei festgehalten, dass Josef Bordat, wie bereits in den bisherigen Buchpublikationen, auch mit seinen Ausführungen zu Grundgesetz, Recht, Ethik und Religion annähernd uneingeschränkt zu überzeugen weiß: durch klare, verständliche Sprache, große inhaltliche Dichte und Stringenz, ein erfreulich eindeutiges Ethos der Menschenfreundlichkeit und eine innere Haltung, die im Konfliktfall stets Primärtugenden den Vorrang vor Sekundärtugenden einräumt – auch wenn damit ein hoher sittlicher Anspruch verbunden ist, der Menschen, insbesondere Gläubigen, durchaus viel abverlangt, aber auch Erstaunliches zutraut.“

Horst Marquardt hebt in der Wochenschrift „idea-Spektrum“ (Nr. 12, 2019, Sonderbeilage „Lesen, hören & sehen“,  S. XII) den Wert des Buches als Orientierungshilfe und Argumentationsstütze hervor:

„Der Autor zeigt geschichtliche und philosophische Zusammenhänge auf, erwähnt aber auch Ereignisse der Gegenwart und jüngsten Vergangenheit, etwa aus der Justiz und der Lebensrechtsbewegung, mit der Feststellung, dass ‚der grundgesetzlich verbriefte Lebensschutz auch dem Ungeborenen gilt‘. Hilfe bietet das Buch vor allem politisch Interessierten, Verantwortungsträgern in Kirchen, Justiz sowie Mitarbeitern von Familien- und Lebensrechtsbewegungen.“

Das Buch kann hier bestellt werden.

Geburtstagsgruß an das Grundgesetz

Nun ist sie erschienen: Josef Bordats Würdigung des deutschen Grundgesetzes aus christlicher Perspektive. Der Autor fragt nach der ethischen und philsophischen Substanz des „Ewigen Provisoriums“ und legt die „Ewigkeitsstrukturen“ in den Prämissen und in zentralen Passagen des Gesetzeskorpus frei.
Das vor siebzig Jahren, am 8. Mai 1949, als vorläufiger Ersatz für eine gesamtdeutsche Verfassung beschlossene und bis heute gültige Rechtsfundament der Bundesrepublik mißt Bordat an wesentlichen Begriffen des menschlichen Gemeinschaftsgeistes, die sich darin niederschlagen:
„Würde“, „Leben“, „Freiheit“. In der Erwägung des Gottesbezugs in der Präambel und des im Grundgesetz festgeschriebenen Verhältnisses zwischen politischer und kirchlicher Instanz werden rechtsstaatliche Kernkonzepte sichtbar, deren Bedeutung nicht unterschätzt werden darf. Bordats abschließender Blick auf aktuelle Tendenzen im politischen Verfassungsdiskurs in Deutschland ist geprägt von Nachdenklichkeit: Werden die Deutschen mit den Werten und Idealen eines humanistischen Menschenbildes, die im Grundgesetz bewahrt und gegen die Totalitarismen des vergangenen Jahrhunderts etabliert wurden, auch in Zukunft besonnen und verantwortungsvoll umgehen? Wir meinen: Dieses Buch ist eine wichtige Tat in einer Zeit, die ihrer moralischen und rechtlichen Fundamente immer unsicherer wird! Das Geleitwort steuerte die bekannte Publizistin Mechthild Löhr bei.
Josef Bordat: Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens (
ISBN: 978-3-942605-08-3; 212 Seiten, Klappenbroschur, € 14,80).
Hier finden Sie die Pressemitteilung, eine Leseprobe und können das Buch bestellen.

 

 

 

Vorankündigung: Wie kam Gott ins Grundgesetz?

Im Mai 2019 feiert das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sein 70. Bestandsjubiläum. Lepanto läßt zu diesem Anlaß eine Stimme zu Wort kommen, die nicht überhört werden sollte: Im April erscheint Josef Bordats neues Buch Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens (ISBN: 978-3-942605-08-3, 212 Seiten, Klappenbroschur, € 14,80). Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der „Christdemokraten für das Leben“, hat dem Buch ein Geleitwort beigegeben. Wir halten Sie auf dem laufenden und informieren Sie, sobald das Buch bestellt werden kann!

Aus dem Klappentext:

Wie kam Gott ins Grundgesetz? Was steckt hinter den Begriffen von Würde und Freiheit, die das deutsche Verfassungsdenken prägen? Was bedeutet „Leben“ im Grundgesetz, und wie schlägt sich der Geist des Lebensrechts darin nieder? Der katholische Philosoph und Publizist Josef Bordat betrachtet das Grundgesetz, das sich Deutschland vor siebzig Jahren gegeben hat, vor dem Hintergrund christlicher Ethik und philosophischer Grundwahrheiten. Er ruft die Spuren des „Ewigen“ im „Provisorium“ in Erinnerung: Eine wichtige Tat in einer Zeit, die ihrer moralischen und rechtlichen Fundamente immer unsicherer wird.