Lepanto Verlag

Katholischer Verlag für Theologie und Philosophie

„‚Gott‘, ‚Unsterblichkeit der Seele‘, ‚Erlösung‘, ‚Jenseits‘, lauter Begriffe, denen ich keine Aufmerksamkeit, auch keine Zeit geschenkt habe“, schreibt Nietzsche in „Ecce homo“. Man kann es ihm nachtun. Oder sich mit der Freiheit des Christenmenschen (Gal 5,1) die Zeit nehmen, Bücher zu lesen, die auf jene Begriffe aufmerksam machen. Wir laden dazu ein, frohen Mutes den Gesichtskreis zu erweitern: durch Schriften über so unterschiedliche Philosophen wie Nicolás Gómez Dávila und Friedrich Nietzsche, über das Apostolische Glaubensbekenntnis, den Begriff des Gewissens, den ontologischen Gottesbeweis oder die Kirchenlehrer und Heiligen der Neuzeit.

Recta ratio et fides divina

Die rechte Vernunft schaut auf die Wirklichkeit, der Glaube zeugt von der letzten Wahrheit.
Der Wahrheit in Vernunft und Glauben wollen wir uns in Wort und Bild widmen.
Faszination für die Wahrheit der Dinge und Freude am Glauben möchten wir gerne mit Ihnen teilen.

Neuerscheinungen

Hier finden Sie die neuesten Buchvorstellungen. Viel Spaß beim Stöbern!

Von Ablaßhandel bis Zölibat

Von Ablaßhandel bis Zölibat

Josef Bordat

Von Ablaßhandel bis Zölibat

Das „Sündenregister“ der Katholischen Kirche


Lepanto Verlag

17,90 EUR

(inkl. 7,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
ISBN: 978-3-942605-16-8

Mit Klischees über die Kirche müssen sich viele Menschen in Diskussionen auseinandersetzen. Bei Gesprächen am Arbeitsplatz, in der Mensa oder bei Familienfeiern, aber auch in den sozialen Kommunitäten im Internet begegnen einem die immer gleichen Angriffsformationen. Das »Sündenregister« der Katholischen Kirche ist in den Augen des modernen, „aufgeklärten“, religionsfernen Menschen ellenlang. Die Kirche wird von außen mit Kritik und Forderungen konfrontiert und muß auch innerhalb ihrer Mauern manche Zerreißprobe bestehen.

»Seit der Aufklärung ist die Vernunft an die Stelle der Religion getreten!« heißt es dann etwa. Oder: »Die Kirche hat im Dritten Reich total versagt!« Oder: »Die Kirche ist durch zahllose Mißbrauchsfälle völlig diskreditiert! «. Oder – besonders im Reformationsgedenkjahr: »Die kirchliche Einheit scheitert am Unwillen Roms!«

Der Philosoph und Publizist Josef Bordat nimmt sich 36 populäre religions- und kirchenkritische Thesen vor und setzt ihnen mit Kenntnisreichtum und Besonnenheit historische und systematische Fakten entgegen. So entsteht eine sachliche und differenzierte Darlegung von Geschichte und Wesen der Katholischen Kirche, die allen Diskussionsteilnehmern zu einem begründeten Urteil über eine der umstrittensten, aber auch wichtigsten Einrichtungen der Menschheit verhelfen will – von A wie »Ablaßhandel« bis Z wie »Zölibat«.

296 Seiten

| 130 x 210 mm

| Softcover

| 1. Auflage

| Lepanto Verlag 27.11.2017

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Leseprobe – Kap. „Sexualmoral“ (PDF)

Facebookseite zum Buch

„‚Von Ablaßhandel bis Zölibat‘ ist keine plumpe Verteidigungsschrift und vermeidet jede Schwarz-Weiß-Malerei. Das Buch sei nicht nur historisch interessierten Lesern empfohlen, sondern jedem, der seine Kirche liebt und für den sie nicht nur eine Kirche ‚der da oben‘ ist. Wer den Dialog mit anderen Religionen oder Weltanschauungen und die Neuevangelisation ernst nimmt, ist dazu aufgerufen, seinen Glauben zu kennen und zu verteidigen. Dieses Buch bietet ihm das Rüstzeug dafür.“ (Volker Niggewöhner, Die Tagespost vom 24.11.2017)

 

„An der Oberfläche verbleibt das Buch [] nie. Fundiert und in einer allgemein verständlichen Sprache geschrieben, ist es nicht nur dem Gläubigen zu empfehlen, der mehr über die Kirche, ihre Geschichte und den Glauben erfahren will – oder argumentatives Rüstzeug für künftige Diskussionen benötigt. Auch Kirchenferne und -kritiker dürfen sich mit ihren Fragen und Argumenten durchaus ernstgenommen wissen.“ (Tobias Glenz, katholisch.de [18.1.2018], hier zur vollständigen Rezension)

 

„Josef Bordats Apologie [ist] allen an lebhaften und fundierten Diskussionen zu theologischen Streitfragen Interessierten sehr zu empfehlen. Darüber hinaus kann sie auch dem Religionsunterricht, insbesondere ab der neunten Jahrgangsstufe, gute Dienste leisten.“Josef Gottschlich, IRP Blog 12.1.2018, hier zur vollständigen Rezension)

 

„[Das] Buch ist informativ, erhellend und lesenswert, selbst wenn Vorurteile kaum rational zu entkräften sind.“ (Prof. Dr. Volker Kapp, Landshuter Zeitung vom 3.2.2018)

Der gute Ton auf dem Narrenschiff

Der gute Ton auf dem Narrenschiff

Christoph Fackelmann

Der gute Ton auf dem Narrenschiff

Sprachkritische Nörgeleien für unverbesserliche Kulturpessimisten


Lepanto Verlag

14,80 EUR

(inkl. 7,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
ISBN: 978-3-942605-15-1

Sprachkritische Meldungen von Bord des Narrenschiffs: Das Kentern auf offener See ist garantiert, und die Tage sind gezählt, aber die Plappermäuler schnattern so aufgekratzt auf Deck, als sei die Küste des gelobten Landes zum Greifen nahe. Im Narrenreigen macht der schlechte Stil den guten Ton.

Die Kurzessays, Glossen und Notizen in diesem Buch fluchen dem Verfall der Fälle und stimmen in die Klage um das Komma ein, sie grübeln über die Sprachkultur aus dem Megastore, den Newspeak als Jungbrunnen, die Erlösung durch das Binnen-I. Über die aktuellen Anlässe hinaus offenbart ihnen der satirisch und polemisch entblößte Mangel an Sprachbewußtsein zentrale ethische Lebensfragen der österreichischen und deutschen Gegenwart. Mit Bierernst und Galgenhumor verzeichnen sie das Brodeln unter der Oberfläche des schiefen Satzes, und sie prüfen, was uns das große Nachdenken über den Logos noch an Rettungsringen hinterlassen haben könnte.
Kein Ratgeber für richtiges Deutsch, sondern ein Logbuch von der Fahrt in die Katastrophe der Phrasen. Denn das Wort ist die Apokalypse – soviel steht fest.

258 Seiten

| 130 x 210 mm

| Paperback, Klebebindung

| Erstauflage

| Lepanto Verlag 15.8.2017

"Große Hure Babylon"

Lucetta Scaraffia (Hrsg.)

„Große Hure Babylon“

Zehn kirchengeschichtliche Klischees kritisch hinterfragt


Lepanto Verlag

16,80 EUR

(inkl. 7,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
ISBN: 978-3-942605-14-4

Sieben Historikerinnen stellen zehn kirchengeschichtliche Stereotype auf den Prüfstand – ohne pauschal zu verurteilen und ohne Fakten in den Mantel des Schweigens zu hüllen. Was hat es auf sich mit dem »unzeitgemäßen« Zölibat, mit der Inquisition und dem »Antisemitismus« der Kirche, mit ihrer angeblichen Feindseligkeit gegenüber der Sexualität, den Frauen, der Wissenschaft?
Die hier versammelten Beiträge ermöglichen überraschende Einblicke in diese und weitere Themen, die nur zu oft von bloßen Verdächtigungen oder Vorurteilen bestimmt werden. Sie zeichnen sich durch eine differenzierte Darstellung aus, die zu einem verantwortlichen und historisch fundierten Blick auf vieldiskutierte Fragen beitragen soll.

284 Seiten mit zehn Abbildungen und Bibliographie, aus dem Italienischen übertragen von Claudia Reimüller

| 130 x 210 mm

| 1. Auflage

| Lepanto Verlag 8.12.2016

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Vorwort zur deutschen und zur italienischen Ausgabe (PDF)

„Nicht nur die Thematik, sondern auch das Autorinnenkollektiv weckt das Interesse des Lesers. Die Lektüre ist insofern interessant, da sich die Argumentationsgänge durchaus von vergleichbaren deutschsprachigen Beiträgen unterscheiden. [] Dem noch jungen Lepanto Verlag ist mit der deutschen Veröffentlichung dieses Bandes ein großer Wurf gelungen.“ (Klaus Mass, Ad Fontes International, Heft 2/2017, hier zur vollständigen Rezension [vorletzter Text])

 

„Die Aufklärungsarbeit gelingt. [] Der Kritiker wird überrascht sein, dass sich die Klischees in Luft auflösen, und der Katholik, der an seiner Kirche zu zweifeln begann, vermag erleichtert durchzuatmen. Dabei wird nichts beschönigt oder bewusst übersehen [] Eine überzeugende Argumentation für die ‚kritik-kritische‘ Sicht auf die Kirchengeschichte.“ (Dr. Josef Bordat, Weblog Jobo72, hier zur vollständigen Rezension)

 

„Die verschiedenen Beiträge sind trotz der anspruchsvollen Thematik gut zu lesen und seien jedem, der sich mit den – von einer säkularen Umwelt oftmals als neuralgisch empfundenen – kirchengeschichtlichen Fragestellungen vertraut machen möchte, wärmstens ans Herz gelegt.“ (Katrin Krips-Schmidt, Die Tagespost v. 12.12.2017, hier zur vollständigen Rezension)

 

Aktuelles

Zweite Auflage des „Sündenregisters“

Zum 11.7.2018 erscheint die zweite, überarbeitete und aktualisierte Auflage des „Sündenregisters“ von Josef Bordat – geballter Lesestoff, der für hitzige Debatten rund um die Themen Kirche und Glauben, aber auch für sonnige Mußestunden bestens geeignet ist.